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| 2008 |
Biotechnologie - Gentechnologie Transgene Tiere in der Produktion und der Medizin |
| Inhalt: |
Die Beeinträchtigung des Wohlbefindens intensiv gehaltener Tiere, die Unterdrückung von artspezifischen Verhaltensmustern und von grundlegenden Bedürfnissen sowie die Belegungsdichte und Einschränkung der Bewegungsfreiheit werden oft medikamentös kompensiert, die eigentliche Ursache aber nicht behoben. Züchtung, Haltung und Schlachtung landwirtschaftlicher Nutztiere erfolgt in der Regel aus wirtschaftlichen Gründen. In der Tierzucht stehen die Haltungsbedingungen in einem steten Konflikt mit der ökonomisch erforderlichen Kostenminimierung. Fortpflanzungsmedizin und Gentechnologie bzw. moderne Biotechnologie können diesen Trend unterstützen, sind aber auch in der Lage, die Nahrungsmittelproduktion stärker unter dem Tierschutzgedanken zu organisieren. Die Zumutbarkeit von organisations- und strukturbedingten Schmerzen aufgrund der Körperorganisation und Krankheitsanfälligkeit ist jeweils im Einzelfall zu überprüfen und gegen die angestrebten Züchtungsziele abzuwägen. So wäre es sittlich kaum zu rechtfertigen, wenn zum Zwecke billiger Produktion Tiere so konstruiert werden, dass sie strukturell Schmerz empfinden, sei es durch ihre Körperorganisation oder durch ihre Verhaltensweisen. Allerdings erscheint es als nicht gerechtfertigt, transgene Tiere von vorneherein als potentielle Qualzüchtungen einzuschätzen. Eventuell entstehende Nebenwirkungen seien gegen die erkennbaren Verbesserungen der Hygiene und der Wirtschaftlichkeit der neuen Methoden abzuwägen
Der Vortrag erscheint am 31.10.2004
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| Stichwörter: |
Biotechnologie - Gentechnologie Vortrag |
| Referent: |
() |
| Länge: |
0.00 Minuten |
| Format: |
RealMedia (RealNetworks RealOne Player) |
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