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| Betz 2008 |
Die Geschichte Indiens Teil 1 |
| Inhalt: |
Indien ist einer der ersten Kulturstaaten der Welt, war aber vor der Kolonialzeit selten geeint. Diese brachte erst die Vereinheitlichung der Lebensverhältnisse, hielt das Land aber wirtschaftlich abhängig. Seit 1947 stellt Indien eine der wenigen Dritte Weltstaaten mit einigermaßen ungebrochener demokratischer Tradition dar.
Das Skript zum Film umfasst 7 Seiten Text.
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| Skriptauszug: |
Die frühesten Spuren menschlicher Aktivität in Indien gehen zurück auf die Zeit zwischen 400.000 und 200.000 v.Chr.; aus dieser Zeit sind v.a. Steinwerkzeuge und Höhlenmalereien überliefert. Die Entwicklung einer Ackerbaukultur und dauerhafter Siedlungen fand im 4.Jhdt. v. Chr. statt. Von hier ausgehend, entwickelte sich im Industal eine relativ fortgeschrittene Stadtkultur (Harappa-Kultur), die sich später in den Süden und Westen ausdehnte und bis etwa 1500 v.Chr. währte, eine eigene (bisher noch nicht entzifferte) Schrift kannte, sich durch landwirtschaftlichen Überschuß finanzierte und ausgedehnten Handel trieb. Diese Kultur ging wohl hauptsächlich durch ökologische Probleme (tektonische Verwerfungen, einsetzende Trockenzeit) zugrunde, kaum durch die früher behauptete Unterwerfung durch einwandernde indoarische Gruppen. Diese besiedelten in Schüben ab Mitte des 2. Jahrtausends erst den Punjab, später den Osten des Landes und kapselten sich rassisch von der Urbevölkerung ab. Die "ari... |
| Stichwörter: |
Geschichte Indien Kulturstaat Kolonialzeit Kolonie demokratische Tradition Vortrag |
| Referent: |
Prof. Dr. Joachim Betz (Deutsches Übersee-Institut Hamburg) |
| Länge: |
16.43 Minuten |
| Format: |
RealMedia (RealNetworks RealOne Player) |
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Hörbücher:
Christentum und europäische Kultur:
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