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Nolte 2017
Russländische Geschichte im 20. Jahrhundert
Reformversuch und Scheitern.
Inhalt: 1985 kam mit Michail Gorbatschow ein neuer Mann an die Spitze von Partei und Staat, der als überzeugter Kommunist dachte, dass eine Reform (Perestroika) - mehr Öffentlichkeit, kostenbewußteres Wirtschaften und Demokratie - eine Beschleunigung der sowjetischen Entwicklung herbeiführen werde. Dazu suchte er die Zustimmung des Westens und zog die sowjetischen Verbände aus Ostmitteleuropa zurück; Deutschland konnte wiedervereint werden. Die Krise der Staatsfinanzen machte trotzdem zunehmend eine Reform unmöglich, so dass der Sozialismus als Modell an Überzeugungskraft verlor. Die Eliten in den nationalen Republiken glaubten schließlich, sie könnten die Lage am besten allein verbessern und schafften, unter der Führung Russlands, 1991 die UdSSR ab. Die baltischen Republiken suchten den Anschluß im Westen; die übrigen bildeten eine lockere Förderation.

Das Skript zum Film umfasst 6 Seiten Text.
Skriptauszug: Der Militarismus der UdSSR war nicht nur im Schulunterricht und in der Ideologie des Sowjetpatriotismus deutlich, sondern vor allem in den Geldern, welche das Land für Rüstung und Soldaten ausgab. Nach allen Berechnungen lagen die sowjetischen Militärausgaben über 12 % des Bruttosozialproduktes, nach einigen über 15 % oder noch höher. Im Grunde ergab sich ja schon aus dem Konzept der Parität mit den USA, dass man relativ mehr ausgeben wollte, weil man ja ein geringes BSP hatte. In der Tat erreichten die Militärausgaben der USA selbst auf dem Höhepunkt des Vietnamkriegs keine 10 % und sanken danach wieder auf 5-6 %. Die Bundesrepublik gab etwa 3 % für ihre Rüstung aus.

Das Geld, das für das Militär ausgegeben wurde, fehlte an anderer Stelle, vor allem bei den Investitionen. Die Sowjetunion investierte im Vergleich zum Westen deutlich weniger in ihre Industrie; und gab vor allem viel weniger Geld für die kontinuierliche Erhaltung aus. Die russische Industrie veraltete....
Stichwörter: Geschichte Russland UdSSR Reformversuche Michail Gorbatschow Kommunist Perestroika Sozialismus Vortrag
Referent: Prof. Dr. Hans-Heinrich Nolte (Universität Hannover)
Länge: 15.36 Minuten
Format: RealMedia (RealNetworks RealOne Player)
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Literaturhinweise: Hans-Heinrich Nolte, Kleine Geschichte Russlands, ²Stuttgart 1998 :Reclam
2.osteuropa, Zeitschrift für Gegenwartsfragen des Ostens (hier Bd. 53, 2003 – Juni, darin zur EU)
Gottfried Schramm (Hg), Rußlands langer Weg zur Gegenwart, Göttingen 2001 (Beiträge vom Hg. und von Dietrich Beyrau, Dietrich Geyer, Hanz-Dietrich Löwe, Stefan Plaggenborg und Klaus von Beyme)
Hans-Heinrich Nolte (Hg), Häftlinge aus der UdSSR in Bergen-Belsen, Frankfurt 2001: Lang
Hans-Joachim Torke (Hg), Historisches Lexikon der Sowjetunion, München 1993 : Beck
1.Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, München (hier: Bd. 51 – 2003 – Heft 1, u.a. mit Jörg Baberowski u.a. zu Archiven in Russland)
  
 
Hörbücher:
Christentum und europäische Kultur:www.hör-cds.de
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