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| Irrgang 2008 |
Biotechnologie - Gentechnologie In-vitro-Fertilisation als Einstiegsmöglichkeit in die vorgeburtliche Manipulation des Menschen |
| Inhalt: |
Der Versuch der Kontrolle der eigenen Reproduktion ist so alt wie die Menschheit selbst. Nun wird dies mit viel Klugheit, Technik, Hormonen, Geld und Zeit bei der Fortpflanzungsmedizin fortgesetzt - und das bei einer Erfolgsrate von 15 - 20%. Umstritten ist, ob es sich bei der Kinderlosigkeit nun um eine Krankheit handelt oder nicht. Nach der einschlägigen Definition der WHO gilt die Unfähigkeit, sich fortzupflanzen, als Krankheit. In Mitteleuropa sind 15 - 20 % der Ehen steril mit deutlich wachsender Tendenz. Für die steigende Anzahl von Paaren, die unter ungewollter Kinderlosigkeit leiden, sind eine Reihe von gesellschaftlichen Faktoren mitverantwortlich: Freieres Sexualverhalten und Verhütungspraktiken, verschlechterte Umweltbedingungen, Belastungen am Arbeitsplatz, die Tendenz, Elternschaft ins höhere Alter zu verlegen. Die Folge davon ist die dramatische Abnahme der Zeugungsfähigkeit in den letzen fünfzig Jahren auf die Hälfte. |
| Stichwörter: |
Biotechnologie Gentechnologie In-vitro-Fertilisation Reproduktion Technik Kinderlosigkeit Verhütungspraktiken Umweltbedingungen Zeugungsfähigkeit Vortrag |
| Referent: |
Prof. Dr. Dr. Bernhard Irrgang (Technische Universität Dresden) |
| Länge: |
10.25 Minuten |
| Format: |
RealMedia (RealNetworks RealOne Player) |
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