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Demmerling 2020
Adorno - ein Klassiker des 20. Jahrhunderts?
Teil 4: Philosophie als Kunst, sich von der Erfahrung irritieren zu lassen (2. Teil)
Inhalt: Theodor W. Adorno (1903-1969) war vor allem in den 60er Jahren einer der wichtigsten Vertreter der sogenannten Frankfurter Schule. Der Vortrag ist eine Einführung in sein Denken und in sein Wirken. Das Skript umfasst 5 Seiten Text.
Skriptauszug: Wenn Adorno, um seinen Erfahrungsbegriff zu erläutern, von einem „Mehr an Subjekt“ spricht, dann ist dies keineswegs als Plädoyer für einen schranken- und kriterienlosen Subjektivismus oder gar im Sinne einer relativistischen Preisgabe von nachvollziehbaren Standards der Wahrheit oder Richtigkeit zu verstehen, die nun allein dem Belieben von Subjekten anheim gestellt wären. Adornos Forderung nach einem „Mehr an Subjekt“ ist auch nicht als Plädoyer für ein selbstherrliches, sich autonom wähnendes, ursprüngliches, souveränes und ‚naturfreies’ Subjekt zu verstehen, welches in klassischen philosophischen Strömungen wie derjenigen des Rationalismus als ein absolut Erstes gesetzt wurde. Bereits die Dialektik der Aufklärung hatte eine derartige Idee autonomer Subjektivität als Form einer verwilderten Selbstbehauptung kritisiert. Unreglementierte Erfahrung im Sinne Adornos ist vielmehr als ein Versuch zu explizieren, um eine seiner Formulierungen aufzugreifen, „dem Nichtidentischen zum Ausdruc...
Stichwörter: Vortrag
Referent: PD Dr. Christoph Demmerling (Technische Universität Dresden)
Länge: 12.48 Minuten
Empfehlungen: Adorno - ein Klassiker des 20. Jahrhunderts? Teil 3: Philosophie als Kunst, sich von der Erfahrung irritieren zu lassen (1. Teil) >>> weiter
  
 
Hörbücher:
Christentum und europäische Kultur:www.hör-cds.de
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