| Weißbach 2010 |
Existenzgründung Mitarbeiter und Organisation |
| Inhalt: |
Die Personalbeschaffung in Start-ups zeichnet sich durch Engpässe aus, die durch niedrige Gehälter, geringe Attraktivität der Jobs und den Zumutungen der Arbeit in jungen Unternehmen verursacht werden. Die Rekrutierung erfolgt oft unsystematisch und intuitiv.
Das Skript umfasst 9 Seiten Text. |
| Skriptauszug: |
Exemplarisch lassen sich die Probleme des Wachstums von Start-ups anhand der Entwicklung der New Economy aufzeigen. So konnten die Potenziale der einzelnen Mitarbeiter im Hinblick auf eine Optimierung des Produktentwicklungs- und Wertschöpfungsprozesses nur schwer abgeschätzt werden. Man rekrutierte nach dem Gesichtspunkt der Selbstähnlichkeit, nahm Freunde und Bekannte mit ins Team. Weder wurde Wert auf kritische Korrektive zu den vorhandenen Teamstrukturen gelegt noch gar auf „Pfennigfuchser“ und „Bedenkenträger“. Die Start-ups begannen, Wissen oder was sie dafür hielten zu horten, indem sie MitarbeiterInnen „auf Vorrat“ einstellten. Schließlich musste man – um Bewegung zu suggerieren und die MitarbeiterInnen zu motivieren – Karrieren innerhalb kürzester Zeit ermöglichen. Das war natürlich großenteils Etikettenschwindel. Mit Ende 20 fanden sich viele BerufsanfängerInnen zu „Senior Advisers“ oder „Senior Customer Managers“ erhoben. Als Folge wurden den MitarbeiterInnen Aufgaben je nac... |
| Stichwörter: |
Existenz gründen Tipps Existenzgründung Personalbeschaffung Start-ups Rekrutierung Führung Kompetenzen Unternehmenswachstum Hierachie Lernprozesse Personalmanagement Einarbeitung Professionalisierung Mitarbeiter Existenzgründung Vortrag |
| Referent: |
Prof. Dr. Hans-Jürgen Weißbach (Fachhochschule Frankfurt am Main) |
| Länge: |
12.23 Minuten |
| Format: |
RealMedia (RealNetworks RealOne Player) |
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Literaturhinweise: |
Cantillon, R., Essai sur la nature du commerce en général. Institut national d’ ètudes démographique. Paris.1952 |
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Voigt, M./H.-J. Weißbach/V. Jost/M. Wiecha, Kompetenzentwicklung von Start-ups. Zwischenbericht an das ABWF. FH Frankfurt am Main. 2003 |
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Wimmer, R., Familienunternehmen – Auslaufmodell oder Erfolgstyp? Wiesbaden: Gabler. 1996 |
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Schnobrich, S./M. Barz, Die Business AG – Aktiengesellschaft für den Mittelstand. Wiesbaden: Gabler 2000 |
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Faltin, G./S. Ripsas/J. Zimmer, Entrepreneurship – wie aus Ideen Unternehmen werden. München: Beck 1998 |
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Priddat, B., Wenn Wissen zu Sand wird. DIE ZEIT, Nr. 25 vom 13.6., S. 22. 2002 |
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