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Armin Mruck: Die deutsch-amerikanischen Beziehungen
Seit die ersten deutschen Einwanderer 1683 in Amerika immigrierten, besteht zwischen der USA und Deutschland über die Jahrhunderte ein gutes transatlantisches Verhältnis. Wichtige amerikanische Ereignisse sind mit deutschen Namen verbunden: im positiven Sinne z.B. ist hier General von Steuben zu nennen, der dem amerikanischen Militär entscheidende Strategien und Taktiken für ihren Unabhängigkeitskrieg beibrachte.

Aber auch negative Ereignisse mussten die deutsch-amerikanischen Beziehungen verarbeiten: zu nennen wäre hier, die Versenkung des englischen Passagierschiff Lusitania durch die deutsche Marine, bei dem über hundert Amerikaner den Tod fanden.

Professor Mruck stellt die deutsch-amerikanischen Beziehungen aus der Sichtweise der Amerikaner vor und zeigt die Einflüsse deutscher Kultur auf die amerikanische Lebensweise.
 
Armin Mruck: Der deutsche Widerstand und die Beteiligung der USA
In dieser Vortragsreihe werden die Verbindungen zwischen dem deutschen Widerstand im Zweiten Weltkrieg und der USA beleuchtet. Im ersten Teil führt Prof. Dr. Mruck über seine eigenen biografischen Schnittpunkte mit den Ereignissen in das Thema ein. Der zweite Vortrag befasst sich mit den Versuchen von deutschen Diplomaten bei ihren USA-Besuchen die USA über die Existenz der deutschen Opposition zu informieren. Carl Friedrich Goerdeler reiste 1937 im Auftrag der deutschen Regierung in die USA. Auf dieser Reise versuchte er neben seinen offiziellen Aufgaben für die Hitler-Regierung auch Kontakte für die Opposition gegen Hitler mit der amerikanischen Regierung aufzubauen. 1939 ist es Adam vonTrott zu Solz, der in der USA für die Unterstützung der deutschen Oppsition wirbt. Warum hielt sich die USA mit der Unterstützung dieses Widerstands zurück? In wie weit waren die Amerikaner über das Attentat vom 20. Juli 1944 im Vorfeld informiert? Warum unterstützten die USA den deutschen Widerstand nicht effektiver? Dieses sind die Fragen, die Prof. Dr.Mruck im dritten Vortrag versucht zu klären.
 
Gotthard Strohmaier: Griechische Wissenschaft in der islamischen Kultur. Das Forschungsgebiet der Graeco-Arabica
Das zwischen der Klassischen Philologie und der Arabistik angesiedelte Spezialgebiet der sogenannten Graeco-Arabica beschäftigt sich mit der Auswertung griechischer Texte zur Medizin-, Wissenschafts- und Philosophiegeschichte, die in mittelalterlicher arabischer Übersetzung vorliegen. Mit der Frage, welche anregende Rolle sie in der islamischen Kultur und bei der Weitergabe an die westeuropäische Scholastik gespielt haben, werden aktuelle Diskussionen um Europazentrismus, Orientalismus und Islamismus berührt. Prof. Dr. Strohmaier vom Corpus Medicorum Graecorum der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gibt hierzu in einer vierteiligen Reihe Einblicke in das tradierte Wissen der Griechen. Die Vorträge sind zwischen 10 und 15 Minuten lang.
 
Gerd Dietrich: Probleme einer Gesellschaftsgeschichte der DDR
PD Dr. Dietrich liefert mit seinem zehnteiligen Zyklus zur Geschichte der DDR einen umfassenden Überblick von den Anfängen bis zum Ende der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Die Ideologie und Legitimation werden in zwei Vorträgen dargelegt. Dabei wird der „besondere deutsche Weg“ zum Sozialismus, die „nationale Mission“ der DDR und die Zwei-Nationen-These erläutert. Besatzung, Entnazifizierung, Antifaschismus Sowjetisierung und Stalinismus werden ebenso erklärt. Die Vorträge zum politischen System zeigen, dass die Einführung des Sozialismus als eine Revolution von oben anzusehen ist, die in eine moderne Diktatur mündete. Hierbei wird die Entwicklung einer neuen macht- und geheimnisvollen Klasse aufgezeigt. Des weiteren werden Anhaltspunkte für eine totalitäre oder autoritäre Herrschaft gesucht und die Grenzen ihrer Macht ausgelotet. In zwei weiteren Vorträgen werden die Wirtschaft und die Gesellschaft untersucht. Die Arbeitsgesellschaft und Zentralverwaltungswirtschaft stehen im Mittelpunkt. Historisch wird Ulbrichts Ökonomismus bis zu Honeckers Motivationsprogramm dargelegt. Es wird auf die Defizite der Planwirtschaft und die starke Stellung der Arbeiter eingegangen. Auch wird die Öffnung und Schließung der Aufstiegskanäle in der DDR-Gesellschaft genannt. Eine zentrale Frage lautet: War die DDR ein Land der „kleinen Leute“ oder eine arbeiterliche Gesellschaft? Der Bildung und Kultur widmet sich PD Dr. Dietrich in zwei Vorträgen, dabei wird unter anderem der Sozialismus als Kulturbewegung untersucht. Weiter findet die Bildungsreform und Kulturrevolution in der DDR Erläuterungen. Die letzten beiden Vorträgen widmen sich dem Widerstand und der Opposition, die zum Ende der DDR führten.
 
Wolfgang König: Technikgeschichte seit der Industriellen Revolution
Technikgeschichte untersucht als Teildisziplin der Geschichtswissenschaft die historische Entwicklung der Technik in ihren soziokulturellen Kontexten. Prof. Dr. Wolfgang König vom Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin und Vorsitzender der Gesellschaft für Technikgeschichte bietet einen umfassenden Einblick in die Entwicklungen der technischen Errungenschaften der Neuzeit. Beginnend mit der Umwandlung von einer Agrar- zur Industriegesellschaft in Großbritannien werden die Textiltechnik, die Chemie-, Kohle-, Öl und Stahlindustrie vorgestellt. Die Entfaltung der Kraftmaschinen, der Verkehrs- und Kommunikationssysteme werden ebenso dargestellt. In seinem zehnten Vortrag nennt Prof. Dr. König die Wechselwirkungen zwischen der Technik, der Industrie und der Umwelt. Die einzelnen Filme sind ca. fünfzehn Minuten lang und es können zusätzlich zu den einzelnen Vorträgen zwei- bis sechsseitige Handouts heruntergeladen werden.
 
Wilfried Wagner: Die pazifische Herausforderung
Seit der Asienkrise 1997 verstummten die allzu euphorischen Prognosen von einem „Asiatischen Jahrhundert“, das eine asiatische Herausforderung an den Rest der Welt darstellte. Angsteinflößende Zukunftsentwürfe wichen oftmals ebenso unbegründeten pauschalen Urteilen von einem handlungsunfähigen Asien. Im seinem Vortrag unterscheidet Prof. Dr. Wagner von der Universität Bremen zwischen den erneut über den asiatisch-pazifischen Raum hinaus wachsende Ökonomien und den politisch und kulturell zersplitterten Gesellschaften. Der Vortrag ist siebzehn Minuten lang.
 
Gerhard Knoll: Friedrich der Große als Literat
Dr. Knoll von der Universität Bremen ist ein ausgezeichneter Kenner des literarischen Menschen Friedrich der Große. In diesem fünfteiligen Zyklus wird Friedrichs Leben vordergründig als Literat geschildert, dabei eröffnen seine vielfältigen literarischen Facetten einen neuen Blickwinkel auf den Alten Fritz. Die politischen Stationen des Preußenkönigs werden dennoch nicht ausgespart. Als besonderen Glanzpunkt liest Dr. Knoll Auszüge aus dem von ihm herausgegebenen, übersetzten und kommentierten „Totengespräch zwischen Madame de Pompadour und der Jungfrau Maria“. Als Grundlage dienen die von ihm bei bibliographischen Arbeiten wiederentdeckten "Dialogue des morts entre Madame de Pompadour et la Virge Marie". Der Dialog fand sich in einer bisher unbekannten, in London entdeckten Ausgabe von Friedrichs "Oeuvres Posthumes". Der bisher verschollene Text wurde 1773 geschrieben und war schon zu Lebzeiten Friedrichs nur wenigen Vertrauten bekannt. Nach Friedrichs Tod scheiterte eine Veröffentlichung an der Zensur in Preußen und Großbritannien. Die einzelnen Vorträge sind zwischen elf und zweiundzwanzig Minuten lang.
 
Joachim Betz: Die Geschichte Indiens
Indien ist einer der ersten Kulturstaaten der Welt, war aber vor der Kolonialzeit selten geeint. Dies brachte erst die Vereinheitlichung der Lebensverhältnisse, hielt das Land aber wirtschaftlich abhängig. Seit 1947 stellt Indien eine der wenigen Dritte Welt Staaten mit einigermaßen ungebrochener demokratischer Tradition dar. Prof. Dr. Betz ist leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine Überseeforschung in Hamburg und Professor an der Universität Hamburg. Er liefert in der dreiteiligen Vortragsreihe einen Überblick von den Anfängen indischer Geschichte bis ins 21. Jahrhundert. Die einzelnen Vorträge sind jeweils ca. 16 Minuten lang. Zusätzlich können zu den Filmen sieben- bis achtseitige Skripte heruntergeladen werden.
 
Hans-Heinrich Nolte: Russländische Geschichte im 20. Jahrhundert
Hans-Heinrich Nolte, Professor für Osteuropäische Geschichte in Hannover und Herausgeber der Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG) bietet in seiner zehnteiligen Vortragsreihe zu Russland im 20. Jahrhundert von einem kurzem Überblick der geographischen, ethnographischen und historischen Voraussetzungen über Oktoberrevolution, Stalinismus, Industrialisierung, Zweiten Weltkrieg bis zum Kalten Krieg, zum Scheitern des Monopolsozialismus und zu Putin eine Gesamtdarstellung der einstigen Weltmacht. Die einzelnen Vorträge sind ca. fünfzehn Minuten lang und können mit vier bis sechsseitigen Skripten heruntergeladen werden.
 
Hörbücher:
Christentum und europäische Kultur:www.hör-cds.de
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