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Christoph Demmerling: Adorno - ein Klassiker des 20. Jahrhunderts?
„Adornos Denken ist ein Denken in ‚Konstellationen’, dem es darum geht, philosophische Begriffe und Gedanken auf immer wieder unterschiedliche Art zusammenzufügen, um auf diese Weise die verschiedenen, mitunter auch verborgenen Nuancen und Aspekte einer Sache bzw. eines Problems zu erschließen, ohne die Sachen oder Probleme vorschnell mit einem Begriff zu identifizieren.“ (Christoph Demmerling)



„Die Dichte von Adornos Texten erfordert eine Art von Aufmerksamkeit, die der Aufmerksamkeit beim analytischen Hören eines Musikstücks vergleichbar ist. Auch deshalb, und nicht nur, weil die Musik ein wichtiges Sujet der philosophischen Arbeit Adornos ist, würde sich die von ihm gelegentlich gebrauchte Formulierung ‚mit den Ohren denken’ als Motto seiner Philosophie eignen.“ (Christoph Demmerling)
 
Bernhard Irrgang: Biotechnologie - Gentechnologie
Die Technologisierung der Biotechnologie beruht auf der Entwicklung von Verfahren, insbesondere von Testverfahren für den Gebrauch im professionellen wie nichtprofessionellen Alltag. Die neue Anwenderorientierung der Laborwissenschaften führt sowohl zu einer Ethisierung der Forschungspraxis wie zum Einbezug der Öffentlichkeit bei der Bewertung, ohne dass gesagt werden sollte, dass Akzeptanz an die Stelle von Akzeptabilität tritt, obwohl schwindende Akzeptanz zumindest als Indikator für die Problematisierung von Akzeptabilität gewertet werden sollte. Produziert werden nicht mehr technologische Artefakte, sondern Dienstleistungen, Testverfahren, Modellorganismen, Know how, gentechnisch veränderte Organismen bis hin zu synthetischem Leben. Es kommt insgesamt zu einer Ausweitung des instrumentellen Teils der Forschungspraxis. Konstruktion zielt auf Neukombination von instrumentell Erfasstem. Konstruiert wird nicht mehr der Experimentalablauf selbst, sondern das Objekt der Forschung, der Organismus. Gentechnologie als Laborwissenschaft umfasst Experiment, die Isolation ihres Gegenstandes (des Gens), die Neukombination des Isolierten und die Rekonstruktion von Organismen bzw. Teilen von Organismen. Das Laboratorium testet im Falle der Gentechnik nicht mehr bloß Vorhandenes, es unternimmt den Schritt hin zum Synthetischen – in der Biologie und hinsichtlich der Organismen.
 
Gotthard Strohmaier: Griechische Wissenschaft in der islamischen Kultur. Philosophie
Die Philosophie, die man in arabischer Übersetzung aufnahm, war der spätantike Neoplatonismus. Hier hatten sich die Griechen am weitesten den Urfragen genähert, warum überhaupt etwas ist, warum dieses bewegt ist, warum es sogar ein erkennendes Wesen in Gestalt des menschlichen Intellekts gibt und ob dessen Erkenntnis mit der Realität übereinstimmt - und warum es nicht nur das Gute sondern auch das Böse gibt. Avicennas, Al-Biruni, Averroes, Ibn Tufail und Ibn Khaldun haben dazu Stellung bezogen. Prof. Dr. Strohmaier von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften führt in ihre Gedanken ein. Der Vortrag ist ca. 15 Minuten lang. Das Skript zum Vortrag besteht aus vier Seiten Text.
 
Peter Antes: Christentum und europäische Kultur: Christentum und Philosophie
Prof. Dr. Dr. Antes gibt hier einen Überblick über Philosophen und Kirchenväter, die durch ihren Glauben die christliche Philosophie maßgeblich beeinflussten. Auch wird kurz über das Verhältnis der christlichen Kirche zu den griechischen Philosophen Aristoteles und Platon gesprochen. Weitere Philosophen, die im Vortrag genannt werden, sind z.B. Augustinus, Thomas von Aquin, Kant, Schelling und Heidegger. Im Vortrag geht Prof. Dr. Dr. Antes besonders auf die philosophische Bedeutung der Dreifaltigkeit (Trinität) ein.
 
Christoph Asmuth: Anselm von Canterbury
Im Fachbereich Philosophie stellt Dr. Asmuth, Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin mit Anselm von Canterbury einen der bekanntesten Philosophen und Theologen des Mittelalters vor, dessen Denken und Wirken wichtige Anstöße für die Entwicklung der mittelalterlichen Philosophie gab. Viele Historiker sehen in Anselm von Canterbury den "Vater der Scholastik". Zusätzlich zum 24 Minuten langen Vortrag kann ein 8 seitiges Skript heruntergeladen werden.
 
Peter Antes: Christentum und europäische Kultur
In seiner sechsteiligen Reihe über das Christentum und die europäische Kultur erläutert Prof. Dr. Dr. Antes die Einflüsse der christlichen Religion auf die Kunst, die Musik, die Literatur, das Recht, die Naturwissenschaft und die Philosophie. Um die Einflüsse z.B. in der Literatur aufzuzeigen wählt er Goethes „Faust“, Dantes „Göttliche Komödie“ und Brechts „Kaukasischen Kreidekreis“. Bei der Kunst wird auf die uns allgegenwärtige Architektur der kirchlichen Bauten verwiesen. Im Vortrag „Christentum und Naturwissenschaft“ wird der Bogen vom heliozentrischen Weltbild bis zur heutigen Gentechnik gespannt.
 
Peter Antes: Religionen im heutigen Europa
Prof. Dr. Dr. Antes vom Seminar für Religionswissenschaft der Universität Hannover und Präsident der "International Association for the History of Religions" bietet in einer zehnteiligen Reihe einen Überblick über die Religionen im heutigen Europa. Neben den in Europa stark vertretenen Religionsgruppen der Katholiken, Protestanten und Orthodoxen wird auch das Judentum, der Islam, der Buddhismus, der Hinduismus, der Sikhismus und die Bahai in einzelnen Vorträgen behandelt. In einem Vortrag widmet sich Prof. Dr. Dr. Antes auch den „Neuen Religionen“ und erwähnt hier z.b die Zeugen Jehovas und widmet sich dabei auch der Revitalisiserung alter okulter Religionen. Die einzelnen Vorträge sind 11 bis 15 Minuten lang.
 
Armin Mruck: Die deutsch-amerikanischen Beziehungen
Seit die ersten deutschen Einwanderer 1683 in Amerika immigrierten, besteht zwischen der USA und Deutschland über die Jahrhunderte ein gutes transatlantisches Verhältnis. Wichtige amerikanische Ereignisse sind mit deutschen Namen verbunden: im positiven Sinne z.B. ist hier General von Steuben zu nennen, der dem amerikanischen Militär entscheidende Strategien und Taktiken für ihren Unabhängigkeitskrieg beibrachte.

Aber auch negative Ereignisse mussten die deutsch-amerikanischen Beziehungen verarbeiten: zu nennen wäre hier, die Versenkung des englischen Passagierschiff Lusitania durch die deutsche Marine, bei dem über hundert Amerikaner den Tod fanden.

Professor Mruck stellt die deutsch-amerikanischen Beziehungen aus der Sichtweise der Amerikaner vor und zeigt die Einflüsse deutscher Kultur auf die amerikanische Lebensweise.
 
Armin Mruck: Der deutsche Widerstand und die Beteiligung der USA
In dieser Vortragsreihe werden die Verbindungen zwischen dem deutschen Widerstand im Zweiten Weltkrieg und der USA beleuchtet. Im ersten Teil führt Prof. Dr. Mruck über seine eigenen biografischen Schnittpunkte mit den Ereignissen in das Thema ein. Der zweite Vortrag befasst sich mit den Versuchen von deutschen Diplomaten bei ihren USA-Besuchen die USA über die Existenz der deutschen Opposition zu informieren. Carl Friedrich Goerdeler reiste 1937 im Auftrag der deutschen Regierung in die USA. Auf dieser Reise versuchte er neben seinen offiziellen Aufgaben für die Hitler-Regierung auch Kontakte für die Opposition gegen Hitler mit der amerikanischen Regierung aufzubauen. 1939 ist es Adam vonTrott zu Solz, der in der USA für die Unterstützung der deutschen Oppsition wirbt. Warum hielt sich die USA mit der Unterstützung dieses Widerstands zurück? In wie weit waren die Amerikaner über das Attentat vom 20. Juli 1944 im Vorfeld informiert? Warum unterstützten die USA den deutschen Widerstand nicht effektiver? Dieses sind die Fragen, die Prof. Dr.Mruck im dritten Vortrag versucht zu klären.
 
Gotthard Strohmaier: Griechische Wissenschaft in der islamischen Kultur. Das Forschungsgebiet der Graeco-Arabica
Das zwischen der Klassischen Philologie und der Arabistik angesiedelte Spezialgebiet der sogenannten Graeco-Arabica beschäftigt sich mit der Auswertung griechischer Texte zur Medizin-, Wissenschafts- und Philosophiegeschichte, die in mittelalterlicher arabischer Übersetzung vorliegen. Mit der Frage, welche anregende Rolle sie in der islamischen Kultur und bei der Weitergabe an die westeuropäische Scholastik gespielt haben, werden aktuelle Diskussionen um Europazentrismus, Orientalismus und Islamismus berührt. Prof. Dr. Strohmaier vom Corpus Medicorum Graecorum der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gibt hierzu in einer vierteiligen Reihe Einblicke in das tradierte Wissen der Griechen. Die Vorträge sind zwischen 10 und 15 Minuten lang.
 
Gerd Dietrich: Probleme einer Gesellschaftsgeschichte der DDR
PD Dr. Dietrich liefert mit seinem zehnteiligen Zyklus zur Geschichte der DDR einen umfassenden Überblick von den Anfängen bis zum Ende der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Die Ideologie und Legitimation werden in zwei Vorträgen dargelegt. Dabei wird der „besondere deutsche Weg“ zum Sozialismus, die „nationale Mission“ der DDR und die Zwei-Nationen-These erläutert. Besatzung, Entnazifizierung, Antifaschismus Sowjetisierung und Stalinismus werden ebenso erklärt. Die Vorträge zum politischen System zeigen, dass die Einführung des Sozialismus als eine Revolution von oben anzusehen ist, die in eine moderne Diktatur mündete. Hierbei wird die Entwicklung einer neuen macht- und geheimnisvollen Klasse aufgezeigt. Des weiteren werden Anhaltspunkte für eine totalitäre oder autoritäre Herrschaft gesucht und die Grenzen ihrer Macht ausgelotet. In zwei weiteren Vorträgen werden die Wirtschaft und die Gesellschaft untersucht. Die Arbeitsgesellschaft und Zentralverwaltungswirtschaft stehen im Mittelpunkt. Historisch wird Ulbrichts Ökonomismus bis zu Honeckers Motivationsprogramm dargelegt. Es wird auf die Defizite der Planwirtschaft und die starke Stellung der Arbeiter eingegangen. Auch wird die Öffnung und Schließung der Aufstiegskanäle in der DDR-Gesellschaft genannt. Eine zentrale Frage lautet: War die DDR ein Land der „kleinen Leute“ oder eine arbeiterliche Gesellschaft? Der Bildung und Kultur widmet sich PD Dr. Dietrich in zwei Vorträgen, dabei wird unter anderem der Sozialismus als Kulturbewegung untersucht. Weiter findet die Bildungsreform und Kulturrevolution in der DDR Erläuterungen. Die letzten beiden Vorträgen widmen sich dem Widerstand und der Opposition, die zum Ende der DDR führten.
 
Wolfgang König: Technikgeschichte seit der Industriellen Revolution
Technikgeschichte untersucht als Teildisziplin der Geschichtswissenschaft die historische Entwicklung der Technik in ihren soziokulturellen Kontexten. Prof. Dr. Wolfgang König vom Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin und Vorsitzender der Gesellschaft für Technikgeschichte bietet einen umfassenden Einblick in die Entwicklungen der technischen Errungenschaften der Neuzeit. Beginnend mit der Umwandlung von einer Agrar- zur Industriegesellschaft in Großbritannien werden die Textiltechnik, die Chemie-, Kohle-, Öl und Stahlindustrie vorgestellt. Die Entfaltung der Kraftmaschinen, der Verkehrs- und Kommunikationssysteme werden ebenso dargestellt. In seinem zehnten Vortrag nennt Prof. Dr. König die Wechselwirkungen zwischen der Technik, der Industrie und der Umwelt. Die einzelnen Filme sind ca. fünfzehn Minuten lang und es können zusätzlich zu den einzelnen Vorträgen zwei- bis sechsseitige Handouts heruntergeladen werden.
 
Wilfried Wagner: Die pazifische Herausforderung
Seit der Asienkrise 1997 verstummten die allzu euphorischen Prognosen von einem „Asiatischen Jahrhundert“, das eine asiatische Herausforderung an den Rest der Welt darstellte. Angsteinflößende Zukunftsentwürfe wichen oftmals ebenso unbegründeten pauschalen Urteilen von einem handlungsunfähigen Asien. Im seinem Vortrag unterscheidet Prof. Dr. Wagner von der Universität Bremen zwischen den erneut über den asiatisch-pazifischen Raum hinaus wachsende Ökonomien und den politisch und kulturell zersplitterten Gesellschaften. Der Vortrag ist siebzehn Minuten lang.
 
Gerhard Knoll: Friedrich der Große als Literat
Dr. Knoll von der Universität Bremen ist ein ausgezeichneter Kenner des literarischen Menschen Friedrich der Große. In diesem fünfteiligen Zyklus wird Friedrichs Leben vordergründig als Literat geschildert, dabei eröffnen seine vielfältigen literarischen Facetten einen neuen Blickwinkel auf den Alten Fritz. Die politischen Stationen des Preußenkönigs werden dennoch nicht ausgespart. Als besonderen Glanzpunkt liest Dr. Knoll Auszüge aus dem von ihm herausgegebenen, übersetzten und kommentierten „Totengespräch zwischen Madame de Pompadour und der Jungfrau Maria“. Als Grundlage dienen die von ihm bei bibliographischen Arbeiten wiederentdeckten "Dialogue des morts entre Madame de Pompadour et la Virge Marie". Der Dialog fand sich in einer bisher unbekannten, in London entdeckten Ausgabe von Friedrichs "Oeuvres Posthumes". Der bisher verschollene Text wurde 1773 geschrieben und war schon zu Lebzeiten Friedrichs nur wenigen Vertrauten bekannt. Nach Friedrichs Tod scheiterte eine Veröffentlichung an der Zensur in Preußen und Großbritannien. Die einzelnen Vorträge sind zwischen elf und zweiundzwanzig Minuten lang.
 
Joachim Betz: Die Geschichte Indiens
Indien ist einer der ersten Kulturstaaten der Welt, war aber vor der Kolonialzeit selten geeint. Dies brachte erst die Vereinheitlichung der Lebensverhältnisse, hielt das Land aber wirtschaftlich abhängig. Seit 1947 stellt Indien eine der wenigen Dritte Welt Staaten mit einigermaßen ungebrochener demokratischer Tradition dar. Prof. Dr. Betz ist leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine Überseeforschung in Hamburg und Professor an der Universität Hamburg. Er liefert in der dreiteiligen Vortragsreihe einen Überblick von den Anfängen indischer Geschichte bis ins 21. Jahrhundert. Die einzelnen Vorträge sind jeweils ca. 16 Minuten lang. Zusätzlich können zu den Filmen sieben- bis achtseitige Skripte heruntergeladen werden.
 
Hans-Heinrich Nolte: Russländische Geschichte im 20. Jahrhundert
Hans-Heinrich Nolte, Professor für Osteuropäische Geschichte in Hannover und Herausgeber der Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG) bietet in seiner zehnteiligen Vortragsreihe zu Russland im 20. Jahrhundert von einem kurzem Überblick der geographischen, ethnographischen und historischen Voraussetzungen über Oktoberrevolution, Stalinismus, Industrialisierung, Zweiten Weltkrieg bis zum Kalten Krieg, zum Scheitern des Monopolsozialismus und zu Putin eine Gesamtdarstellung der einstigen Weltmacht. Die einzelnen Vorträge sind ca. fünfzehn Minuten lang und können mit vier bis sechsseitigen Skripten heruntergeladen werden.
 
Joachim Betz: Die Politik in Indien
Das Überleben des demokratischen Systems im indischen Vielvölkerstaat, die religiösen und sozialen Spannungen und verstärkte Armut stellt viele Beobachter vor ein Rätsel. Prof. Dr. Betz, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine Überseeforschung in Hamburg und Professor an der Universität Hamburg analysiert in seinem zweiteiligen Vortrag die Faktoren wie z.B. das demokratisches Erbe, den Föderalismus, und die gesellschaftliche Pluralität, die das Faktum erklären können. Die Skripte zu den einzelnen Vorträgen umfassen jeweils acht Seiten. Die Filme sind jeweils ca. 16 Minuten lang.
 
: Weiße Zeiten. Ein Epilog
„Weiße Zeiten“ ist eine ebenso literarische wie wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einer Sphäre, von der Menschen im Grunde wenig wissen. Ein assoziativer Versuch, den Gegenstand zu thematisieren, der sich eigentlich erst allen schöpferischen Prozessen voraussetzt. Ein Blick in die Ursprünge und in die Zukunft weißer Hoffnungen. Prof. Dr. Reiner Matzker, Medienwissenschaftler an der Universität Bremen bietet in seiner 24minütigen Lesung einen interdisziplinären Blick auf Vorstellungswelten. Das Skript zum Film umfasst sieben Seiten Text.
 
Rainer Alsheimer: Transkulturationen
Dr. Rainer Alsheimer von der Universität Bremen bietet in seinem dreiteiligen Zyklus einen Einblick in die Missionstätigkeit der Norddeutschen Mission in Westafrika für den Zeitraum von 1847 bis 1939. Der Begriff Transkulturation stammt aus der aktuellen angloamerikanischen Debatte über Interkulturalität. In dem Vortrag dient er als Zugang zu vermischten Lebensstilen von Afrikanern und Europäern in deutschen protestantischen Missionsstationen. Das Skript zum Film umfasst fünf Seiten Text.

In dem Vortrag Körperbilder – von dem Fremden und den Eigenen zeigt Dr. Alsheimer, dass Fotografien aus Westafrika von der Norddeutschen Mission dazu verwendet wurden, in der so genannten Heimatmission in Deutschland Propangada zu betreiben. Anhand von ausgewählten Fotobeispielen aus dem Bildarchiv des Bremer Staatsarchivs werden die Konstruktionen von Körperlichkeit bei Afrikanern und Europäern verdeutlicht. Der Film beinhaltet 17 Fotos, die die Norddeutsche Mission in Westafrika dokumentieren.

Der Vortrag zu Wilhelm Lemgo, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Missionaren der Norddeutschen Mission als Sklave freigekauft wurde, schildert sein Leben zwischen den Kulturen Europas und Westafrikas. Das Skript zum 18 Minuten langen Film umfasst 11 Seiten Text.
 
Weert Canzler: Zukunftsstudien und Zukunftstechnologien
Mit welchen Mitteln werden wir zukünftig miteinander kommunizieren? Welches Verkehrsmittel wird unser Leben dann vereinfachen? Wann ist das Geheimnis des Menschen entschlüsselt? Werden wir Menschen in Zukunft von vollautomatischen Robotern abgelöst? Diesen und anderen Fragen geht Dr. Weert Canzler vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in seiner zehnteiligen Reihe auf den Grund. Dabei geht er nach einer kurzen Einführung in den Sachverhalt Zukunftsforschung auf historische und bekannte Zukunftsstudien und deren Relevanz in den vergangenen Jahrzehnten ein. Zum Abschluss stellt er einige Überlegungen zur Zukunft der Zukunftsforschung an. Die Länge der Vorträge variiert zwischen 11 und 22 Minuten. Zu jedem Vortrag ist ein Text-Skript erhältlich.
 
Hörbücher:
Christentum und europäische Kultur:www.hör-cds.de
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